DIE NEUJARHBOTSCHAFT DES GROSSPRIORS     2022

Sehr geehrte Damen und Herren des Ordens vom St. Stanislaus Orden! Zum bevorstehenden Neujahr 2022 freuen wir uns, im Namen des Priorats und im eigenen Namen, allen Mitgliedern des Großpriorates Deutschland des Ordens von St. Stanislaus, die besten Weihnachts- und Neujahrswünsche übermitteln zu dürfen. Die Neujahrsdämmerung ist nicht nur ein Kalenderereignis, das den Lauf der Zeit markiert. Es symbolisiert Veränderung, erneuerte Hoffnung, neue und unbegrenzte Möglichkeiten.

Das neue Jahr bietet die Gelegenheit, neu zu beleben und zu erneuern. Dieses Jahr, das bald zu Ende geht, hat uns und unsere Organisation auf eine noch nie dagewesene Weise auf die Probe gestellt. Wir haben vielfach Tragödien erlebt, sowohl individuell als auch kollektiv. Andererseits war es für viele von uns wahrscheinlich auch ein Jahr persönlicher und gemeinsamer Triumphe; denn in einer Zeit des Unglücks wird auch die Saat der Gelegenheit gesät.

Auf dieser Stelle dürfen wir Ihnen – die Sie vielleicht nicht anwesend sein konnten - mit Stolz und Ehre Kenntnis geben über die gelungene Durchführung der Investitur, die am 4. Dezember 2021 in Frankreich stattgefunden hat. Die Investitur wurde in der Eglise du Sacré-Coeur, 13 Boulevard du Général Leclerc, 06310 Beaulieu-sur-Mer, Frankreich, gefeiert. Die Aufnahme neuer Mitglieder ist jedes Jahr ein Höhepunkt für diesen ursprünglichen Königlichen Orden: In diesem Jahr wurden 11 neue Mitglieder aufgenommen, nämlich vier Damen, und sieben Ritter, ein außerordentlich erfreulicher Erfolg für unseren Ritterorden.

Ich bin überzeugt, dass wir im Jahr 2022 unsere humanitären Projekte mutig und mit großem Engagement fortsetzen werden, solange es die sanitäre Situation zulässt und mit entsprechend günstigen Bedingungen. Das neue Jahr ist eine einzigartige Gelegenheit im Leben unserer Organisation, am Prozess der Transformation unserer Gesellschaft teilzunehmen. Ich bin überzeugt, dass wir im Jahr 2022 den Mut haben werden, das zu tun, was wir tun müssen. Eine unruhige Zeit liegt hinter uns. Für viele wird das vergangene Jahr 2021 nicht nur als eine Zeit der Pandemie, des Verlustes von Angehörigen oder der sozialen Isolation in die Geschichte eingehen. Viele von uns waren gezwungen, ihr Berufs- und Privatleben schnell neu zu organisieren und standen vor allem vor folgenden Fragen: Wie lange? Wann wird das enden? Warum passiert das? Und bisher haben wir keine schlüssige Antwort gefunden. Vielleicht haben wir sogar unbewusst das Gefühl, dass dies nicht die Zeit ist, nach Antworten zu suchen, dass diese Fragen einen bestimmten Prozess eröffnen und wir diesmal die Möglichkeit oder Chance haben, sie anders als üblich zu erleben. Was nichts daran ändert, dass es schmerzhaft oder sogar unangenehm sein kann.

 Auch die gesellschaftliche Situation hat sich verändert und sicherlich auch unsere Gewohnheiten, Familienrituale, auch die Feier der Feiertage oder der symbolische Abschluss des alten Jahres. Wir freuen uns darauf, das neue 2022 willkommen zu heißen und uns dem Unbekannten zu stellen. Letztes Jahr hat uns tatsächlich eine gewisse Distanz zu allem gegeben. Er hat uns beigebracht, bescheiden Unterricht zu nehmen und die kleinen Dinge noch mehr zu genießen.

Eine Zusammenfassung ist zum Jahresende eingetroffen. Das vergangene Jahr 2021, unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile, zusammenfassend denke ich, dass jeder damit einverstanden sein kann, dass dieses Jahr gar so schlecht nicht war. Es hat uns ein Art Demut gelehrt. Ich glaube, wir sehen einige Dinge jetzt anders. Lassen Sie uns dem Alltag mit etwas mehr Abstand und Coolness entgegensehen. In letzter Zeit haben wir gesehen, wie schnell bestimmte Emotionen geweckt werden können, sowohl auf individueller als auch auf gemeinschaftlicher Ebene.

Die letzten Monate haben uns deutlich gezeigt, dass die Realität für manche Menschen nicht als Fakten gelten. Nur Interpretation, Reaktion und Reaktion auf diese Tatsache sind wichtig. Interessanterweise können wir bei wie vielen Menschen die Reaktion und Interpretation einer bestimmten Tatsache beobachten. Die meisten Ereignisse, die durch die Darstellung von Fakten eigentlich deutlich sind, können doch von verschiedenen Menschen oder Gruppen unterschiedlich interpretiert werden.

Das ist nicht gut so, deswegen lasst uns dieses neue Jahr nicht davor die Augen schließen, wie es wirklich steht und wie wir dazu stehen, lasst uns wach bleiben und uns darauf konzentrieren, was echt und wertvoll ist.

Ich wünsche Ihnen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr, 2022.

Ihr Chev. Thaddäus Freiherr von Lison, Großprior von Deutschland des St. Stanislausorden

Image Gallery

Galerie Media

Wir bieten unseren Lesern nicht nur interessante Textbeiträge, sondern binden auch immer mehr multimediale Inhalte ein. Das trifft neben Videos vor allem auf Bilder zu. Gewinnen Sie einen Eindruck von Ordens Aktivitäten und Treiben.

LINKS

Vielen Dank, dass Sie unsere Seite besuchen. Besuchen Sie auch die Internetseiten von unseren befreundenen Partners

  • Sozialwerk
  • Paramusix
  • Elite Club
  • Ordo Balliolensis